Das Zeit-Folien-Verhältnis

22.04.2010

Wenn wieder einmal solche Pflichtveranstaltungen anstehen und ich wenig Motivation zu dem Thema und der Darbietung zeigen kann, komme ich schon auf lustige Ideen. An Kreativität und Inovation hat es mir nicht gemangelt. Auch nicht bei folgender. 

Die allermeisten Veranstaltungen werden in Form einer Präsentation per Beamer vorgetragen. Man mag über die Sinnhaftigkeit und die Effizienz dieser pädagogischen Methode denken wie man will (@thefox, @derbeobachter: nicht wahr?? / Insider). 

Schon beim Betreten des Raumes bin ich auf der Suche nach wesentlichen Informationen für meine Inovation. Manchmal geht das recht schnell, oft habe ich aber schon verloren, wenn die Titelfolie schon zu sehen ist und “alles angerichtet”. Viele Dozenten wuseln sich auf dem Server der Uni und des Institutes durch die Ordner und suchen wie wild Ihre Präsentation. Kurz nach dem Öffnen des Programmes erscheint unten links entweder die Information der Verdammnis oder ein Gefühl an Glückseeligkeit kann sich bei mir breitmachen. Es handelt sich um die Gesamtzahl der Folien. 

Nehmen wir einfach mal ein Beispiel: 

Es sind 45 Folien zur Präsentation beziehungsweise zum Ertragen. Durch stilles Mitzählen kann schon nach zehn Folien das Zeit-Folien-Verhältnis berechnet werden. Also bei 15 Folien in zehn Minuten bedeutet das eine durchschnittliche Dauer von insgesamt vielleicht 30 Minuten. Zuzüglich einer Toleranz und eventuelle Standardabweichung (Standardmäßig fragen immer noch mal irgendwelche Schlauberger, so dass es zu Verzögerungen im Vortragsbetrieb kommen kann) von maximal 10% liegt man gut in der Zeit. 

That´s it. 

Nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung und Ablenkung gegen das Einschlafen sondern auch eine durchaus hohe mathematische Herausforderung (wenn mann eben den Faktor der Unkonzentriertheit mit dazu addiert).

Für Profis: 

  • Errechne die minütliche Verweildauer einer Folie ingesamt
  • Errechne die  Endzeit des Vortrages. Ohne Toleranz.

 

Ein Kommentar zu “Das Zeit-Folien-Verhältnis”

  1. der Schüler meint:

    Hallo Björn,

    guter Tipp muss ich mir merken :)

    Viele Grüße
    Benny

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